Biographie Oliver Schnyder
Oliver Schnyder - von den Medien (u.a. der Sonntagszeitung) wiederholt mit seinem grossen Landsmann Edwin Fischer verglichen und als "Schweizer Klavierpoet" (Norddeutscher Rundfunk) oder "Tastenstar aus der Schweiz" (Süddeutsche Zeitung) bezeichnet - verfolgt seit seinem erfolgreichen Solodebüt beim Tonhalle-Orchester unter David Zinman bei den Orpheum-Musikfesttagen 2002 eine intensive weltweite Konzerttätigkeit und zählt heute zu den gefragtesten klassischen Musikern seines Landes. Seinen Auftritten wurden Attribute wie "höchste Vollendung" (Frankfurter Allgemeine Zeitung), "eine Sensation des Musikalischen" (Süddeutsche Zeitung) oder "aristocratic
musicianship" (Washington Post) verliehen. Unlängst schrieb die Neue Zürcher Zeitung über einen Auftritt in der Tonhalle Zürich:"Welcher Kosmos an Klang- und Zeit-Gestaltung tut sich hier auf! Wie fein wird jede Bewegung der Musik gewichtet! Differenziert werden die Zeit-Schichten der linkenund der rechten Hand mit einer erlesenen agogischen Gestaltung hör- und erlebbar gemacht. Das ist gleichzeitig ein analytisch bewusstes und ein die gestalterischeGanzheit anstrebendes Klavierspiel von einem Musiker, der sehr genau spürt, wo der Kern des Werks ist." Als Solist und Kammermusiker trat Oliver Schnyder auf den wichtigsten Bühnen der Welt auf, u.a. in Brüssel (Palais des Beaux Arts), Genf (Victoria Hall), Hamburg (Laeiszhalle), London(Wigmore Hall), Luzern (Kultur- und Kongresszentrum KKL), Milano (Sala Verdi), Moskau (Great Hall), München (Herkulessaal und Gasteig), New York (Carnegie Hall), St. Petersburg (Philharmonie), Tokio (Opera City Concert Hall), Washington (Kennedy Center), Zürich (Tonhalle) sowie in San Francisco, Peking, Osaka, Frankfurt, Salzburg, Lissabon, Hong Kong, Montreal, Oslo, Paris oder Chicago. Daneben erhielt Schnyder Einladungen an viele Festivals, unter anderen Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, Festwochen Zürich, Klavierfestival Ruhr, Klavierwoche Ernen, Lucerne Festival, Lugano Festival, Menuhin-Festival Gstaad, Musiksommer Boswil, Schwetzinger Festspieleu.a. Oliver Schnyder spielte mit dem Tonhalle-Orchester Zürich, Tschaikowsky-Sinfonieorchester des Moskauer Rundfunks, WDR-Sinfonierorchester Köln, Sinfonieorchester Basel, BelgradePhilharmonic, Orchester Musikkollegium Winterthur, Luzerner Sinfonieorchester, Kölner Kammerorchester, Zürcher Kammerorchester, der Hong-Kong- und Israel-Sinfonietta, Oslo Camerata,Camerata Bern unter den Dirigenten Semyon Bychkov, David Zinman, Mario Venzago, Vladimir Fedoseyev, Muhai Tang, Jac van Steen, John Axelrod, David Stern, Douglas Bostock,Helmut Müller-Brühl, Ariel Zuckermann und Howard Griffiths. Zu seinen regelmässigen Duopartnern zählen Veronika Eberle, Julia Fischer und Rudens Turku. Kammermusikalische Projekte brachten ihn zudem mit dem Amar Quartett, dem casalQuartett,Homero Francesch, Sol Gabetta, Jan-Erik Gustafsson, Erich Höbarth, Henning Kraggerud, Bartek Niziol, Christian Poltéra, Julian Rachlin, Alexander Sitkovetsky oder Lars Anders Tomterzusammen. Schnyder musiziert ebenfalls oft im festen Klaviertrio mit Marina Yakovleva und Claudius Herrmann sowie im Klavierquartett mit den Stimmführern des Tonhalle-Orchesters Zürich.Zahlreiche Rundfunk- und Fernsehaufnahmen - unter anderem für Schweizer Radio DRS2 und Fernsehen SF1, Radio Suisse Romande, die BBC, den Bayrischen, Noddeutschen, Hessischenund Südwestdeutschen Rundfunk sowie Radio- und Fernsehstationen in den USA und China - dokumentieren Schnyders Spiel. Oliver Schnyder hat nach seinem viel beachteten CD-Debüt bei Sony RCA Red Seal (dem Mozart-Doppelalbum "Contrasts" mit Klavierkonzerten zusammen mit der Camerata Bern sowiesämtlichen Klavierwerken in Moll) im Juni 2010 eine Aufnahme mit Klavierwerken Schumanns nachgelegt. Bei Labels wie Avie Records, ClassicO, Musiques Suisses, Phoenix oder Telos Records sind weitere CDs realisiert und von der internationalen Fachpresse gelobt worden. Oliver Schnyder engagiert sich auch für das zeitgenössische Musikschaffen. Einige Werke wie die beiden Klavierkonzerte David Noons sind ihm gewidmet und durch ihn uraufgeführt worden. Ihn verbindet eine enge Zusammenarbeit mit dem Komponisten David Philip Hefti. Oliver Schnyder studierte bei Emmy Henz-Diémand und in der Meisterklasse von Homero Francesch in Zürich. Danach perfektionierte er sich in der Klasse von Leon Fleisher in Baltimore, USA.
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